E-Mail-Vorlagen und Zustellung

    Elf Vorlagen, jede mit eigenem Auslöser

    Mieterlink verschickt E-Mails an Ihre Bewerber – jede davon können Sie unter Einstellungen → E-Mail-Vorlagen in Ihrem Ton umschreiben. Welche wann rausgeht:

    Einladung zur Bewerbung

    Wenn Sie einen Mietinteressenten einladen

    Eingangsbestätigung

    Automatisch, sobald eine Bewerbung eingeht

    Dokumente angefordert

    Wenn Sie zusätzliche Nachweise anfordern

    Dokumente abgelehnt

    Wenn Sie ein Dokument zurückweisen und Korrektur brauchen

    Dokumentanfrage zurückgezogen

    Wenn Sie eine Anforderung wieder zurücknehmen

    Zusage Mieter

    Wenn Sie einem Bewerber zusagen

    Absage Mieter

    Wenn Sie einem Bewerber absagen

    Die vier Erinnerungen

    Vier weitere Vorlagen sind Erinnerungen. Sie sind der Grund, warum Sie selbst niemandem hinterhertelefonieren müssen:

    • Erinnerung an Einladung – der Interessent hat noch gar nicht begonnen
    • Erinnerung an angefangene Bewerbung – ein Entwurf liegt da, aber wurde nie abgeschickt
    • Erinnerung an fehlende Dokumente – die Bewerbung steht, Nachweise fehlen
    • Erinnerung an Bewerbung – der allgemeine Nachfasser

    Platzhalter

    In den Vorlagen setzen Sie Platzhalter ein, die beim Versand ersetzt werden – etwa die Adresse der Immobilie, der Bewerbungsschluss oder die Anrede. Ein besonderer Platzhalter erzeugt den Knopf, über den der Bewerber weiterkommt; die Beschriftung bestimmen Sie dabei selbst.

    Den Link-Platzhalter nie entfernen. Ohne ihn erhält der Bewerber eine E-Mail ohne Weg zur Bewerbung. Der Editor zeigt Ihnen zu jeder Vorlage, welche Platzhalter zur Verfügung stehen.

    Aus der eigenen Domain versenden

    Standardmäßig verschickt Mieterlink die E-Mails. Sie können stattdessen Ihren eigenen Postausgangsserver hinterlegen – dann kommen die Nachrichten von Ihrer Adresse, mit Ihrer Domain im Absender.

    Anbieter auswählen statt Werte suchen

    Für die gängigen Anbieter hinterlegt Mieterlink die technischen Werte bereits. Wählen Sie Gmail, Microsoft 365, Outlook.com, IONOS oder GMX, füllen sich Server, Port und Verschlüsselung automatisch – Sie ergänzen nur noch Ihre Zugangsdaten. Zu jedem Anbieter ist die offizielle Anleitung verlinkt.

    Nutzen Sie einen anderen Anbieter, wählen Sie Sonstige und tragen die Werte selbst ein. Sie finden sie beim Anbieter meist unter „SMTP“, „Postausgang“ oder „E-Mail-Programm einrichten“.

    Die drei Abschnitte im Formular

    Server

    Adresse des Postausgangsservers, Port und Verschlüsselung. Üblich ist Port 587 mit TLS.

    Zugangsdaten

    Benutzername und Passwort Ihres Postfachs.

    Absender

    Der Name und die Adresse, die Ihre Bewerber im Posteingang sehen.

    Bei Gmail und Microsoft 365 funktioniert Ihr normales Passwort in aller Regel nicht. Wo Zwei-Faktor-Anmeldung aktiv ist – und das ist dort der Standard – brauchen Sie ein eigenes App-Passwort, das Sie beim Anbieter erzeugen.

    Das ist der mit Abstand häufigste Grund, warum die Einrichtung im ersten Anlauf scheitert. Die verlinkte Anleitung des Anbieters führt genau dorthin.

    Bestätigung mit Einmalcode

    Nach dem Speichern steht die Verbindung zunächst auf ausstehend. Mieterlink schickt einen sechsstelligen Code an Ihre Absenderadresse; sobald Sie ihn eingeben, schaltet der Status auf aktiv.

    Dieser Schritt ist mehr als eine Formalie: Kommt der Code an, ist damit bewiesen, dass Ihre Zugangsdaten stimmen und der Server tatsächlich versendet. Ein Tippfehler im Passwort fällt hier auf – und nicht erst bei der ersten Einladung an einen Interessenten.

    Bis zur Bestätigung läuft der Versand weiter über Mieterlink. Eine steckengebliebene Einrichtung kostet Sie also keine einzige E-Mail. Kommt der Code nicht an, sehen Sie zuerst im Spam-Ordner nach und prüfen dann Benutzername und Passwort.

    Wieder abschalten

    Löschen Sie die Konfiguration, verschickt Mieterlink die E-Mails wieder selbst. Das ist der schnellste Weg zurück, wenn Ihr Anbieter Probleme macht – und ein guter erster Test, wenn Bewerber plötzlich berichten, dass keine Nachrichten mehr ankommen.

    Warum sich das lohnt und was es für die Zustellbarkeit bedeutet, beschreibt der Beitrag Bewerber-E-Mails aus der eigenen Domain versenden.