Zweistufig vermieten

    Erst vorqualifizieren, dann besichtigen

    80 Anfragen, drei passende Interessenten: Mit der kurzen Erstauskunft klären Sie Haushalt, Einzugstermin und Einkommen, bevor der erste Besichtigungstermin steht – und fordern die vollständige Selbstauskunft erst danach an.

    Was bedeutet Vorqualifizierung bei der Vermietung?

    Vorqualifizierung heißt, Interessenten schon vor der Besichtigung anhand weniger, klar definierter Kriterien zu prüfen: Haushaltsgröße, gewünschter Einzugstermin, Beschäftigungsstatus und Haushaltsnettoeinkommen. Wer daran scheitert, wird gar nicht erst eingeladen – und Sie führen keine zwanzig Personen durch dieselbe Wohnung.

    Der Hebel ist die Reihenfolge. Die vollständige Mieterselbstauskunft mit Einkommensnachweis und Bonitätsauskunft ist bei der ersten Portalanfrage zu früh: zu viel Aufwand für den Interessenten, zu viele personenbezogene Daten für Sie. Ein Kurzformular von rund zwei Minuten liefert dagegen genau die Angaben, die für die Vorauswahl reichen.

    Zwei Stufen

    Erstauskunft vor, Selbstauskunft nach der Besichtigung

    Beide Formulare liefert Mieterlink fertig mit – und führt die Angaben in einer einzigen Bewerberakte zusammen.

    Vergleich von Erstauskunft und vollständiger Mieterselbstauskunft nach Zeitpunkt, Inhalt und Ausfülldauer
    StufeWannInhaltAufwand
    Stufe 1: ErstauskunftDirekt nach der Portalanfrage, vor der BesichtigungKontaktdaten, Einzugstermin, Haushaltsgröße, Beschäftigungsstatus, Haushaltsnettoeinkommen, kurze SelbsterklärungRund 2 Minuten für den Interessenten
    Stufe 2: Vollständige SelbstauskunftNach der Besichtigung, nur für die engere AuswahlAlle Angaben zu Person, Beschäftigung, bisherigem Mietverhältnis plus Einkommensnachweis, Bonitätsauskunft und weitere NachweiseRund 10 Minuten, dafür entscheidungsreif
    Vier Fragen, zwei Minuten

    Was die Erstauskunft abfragt

    Genug für eine belastbare Vorauswahl – und wenig genug, dass Interessenten sie tatsächlich ausfüllen.

    Wer bewirbt sich

    Anrede, Name, E-Mail und Telefon – die Kontaktdaten liegen sauber strukturiert vor, statt in 80 einzelnen Portal-E-Mails.

    Was gebraucht wird

    Gewünschter Einzugstermin, Anzahl einziehender Personen und Kinder, Wohnberechtigungsschein, Haustiere. Passt der Haushalt überhaupt zur Wohnung?

    Ob es wirtschaftlich passt

    Beschäftigungsstatus, Haushaltsnettoeinkommen und die direkte Frage, ob der in der Anzeige genannte Mietbetrag monatlich zur Verfügung steht.

    Ob es K.-o.-Kriterien gibt

    Kurze Selbsterklärung zu laufendem Insolvenzverfahren und Räumungstitel der letzten fünf Jahre – ohne dass Sie in der ersten Runde Nachweise verlangen müssen.

    Jedes dieser Felder lässt sich im Formular-Baukasten ändern, entfernen oder um eigene Fragen ergänzen.

    Weil die Erstauskunft Einkommen und Haushaltsgröße strukturiert erfasst, lässt sich danach filtern – die Vorauswahl steht, bevor der erste Besichtigungstermin vereinbart wird.

    Vorteile

    Was sich dadurch ändert

    Weniger Besichtigungstermine

    Sie laden nur ein, wer nach Haushalt, Termin und Einkommen tatsächlich in Frage kommt – statt zwanzig Interessenten durch dieselbe Wohnung zu führen.

    Vergleichbar statt Bauchgefühl

    Alle Anfragen kommen in derselben Struktur an. Sie filtern und sortieren nach Einkommen, Haushaltsgröße oder Einzugstermin, statt E-Mails zu lesen.

    Keine Doppelerfassung

    Erstauskunft und spätere Vollauskunft gehören derselben Bewerberakte an. Angaben werden über beide Formulare hinweg zusammengeführt – eine Zeile pro Interessent.

    Datensparsam nach DSGVO

    In der ersten Phase erheben Sie nur, was für die Vorauswahl nötig ist. Einkommensnachweise und Bonitätsauskunft fordern Sie erst an, wenn ein konkretes Interesse besteht.

    So funktioniert's

    In vier Schritten zur engeren Auswahl

    Vom Portalkontakt bis zur entscheidungsreifen Bewerbermappe.

    1. Schritt 1 / 4

      Erstauskunft verschicken

      Antworten Sie auf Portalanfragen mit dem Link zur Erstauskunft – per E-Mail-Einladung, als Bewerbungslink oder als QR-Code im Exposé.

    2. Schritt 2 / 4

      Antworten vergleichen

      Alle Erstauskünfte laufen strukturiert in Ihrer Bewerberliste zusammen. Filtern Sie nach Einkommen, Haushaltsgröße oder Einzugstermin und wählen Sie aus, wen Sie einladen.

    3. Schritt 3 / 4

      Besichtigung mit der engeren Auswahl

      Sie führen Besichtigungen nur noch mit Interessenten, die wirtschaftlich und terminlich passen.

    4. Schritt 4 / 4

      Vollauskunft und Nachweise anfordern

      Nach der Besichtigung fordern Sie von den verbleibenden Kandidaten die vollständige Selbstauskunft samt Einkommensnachweis und Bonitätsauskunft an – ein Klick, alle Angaben laufen in derselben Akte zusammen.

    Auch für den Verkauf

    Kaufinteressenten vorqualifizieren

    Beim Immobilienverkauf ist die Vorauswahl noch wichtiger: Ein Interessent ohne belastbare Finanzierung kostet nicht nur eine Besichtigung, sondern im schlimmsten Fall einen geplatzten Notartermin. Die Vorqualifizierung Käufer fragt deshalb geplante Nutzung, Zeitrahmen, Art der Finanzierung, Kaufpreisbudget, verfügbares Eigenkapital und den Stand der Finanzierungsbestätigung ab.

    Häufige Fragen zur Vorqualifizierung

    Jetzt loslegen

    Weniger Besichtigungen, bessere Bewerber

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